Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich!

Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.
Erich Kästner

Engagierte Bürgerinnen und Bürger bringen sich im Team Brückenbauer aktiv ein, um Lösungen zu finden, gemeinsam neue Wege zu gehen und um aus dem immer nur Motzen, Jammern und Meckern wegen der Katastrophe rund im die Sperrung und den Neubau der A45-Rahmedetalbrücke heraus zu kommen.

Das Team umfasst aktuell ca. 20 Personen, die sich mit unterschiedlichem Engagement einbringen. Gemeinsam haben sie in den vergangenen Wochen bereits großes bewirkt. Über diesen Link können Sie mehr über das Team erfahren und selbst ein Teil von ihm werden oder mehr über die Motivation und die Personen erfahren, die sich im Team und für Lüdenscheid einsetzen.

Gemeinsam ans Ziel!

Stand der Umsetzung der vereinbarten Ergebnisse mit dem VVWL und regionaler Spetitionsunternehmen.

Wie die Gespräche mit dem VVWL und Vertreterinnen und Vertretern regionaler Speditionen im Märkischen Kreis verlaufen sind, können Sie über diesen Link nachlesen. Hier beschäftigen wir uns mit dem Stand der Umsetzung der gemeinsamem Ergebnisse:

Umgesetzt: Erneute Information der nationalen und internationalen Logistikbranche durch den VVWL

Hier finden Sie eine E-Mail von Herrn Dr. Christoph Kösters vom 29.11.2022, in der er uns übe die bereits Umgesetzen Maßnahmen informiert:

portret van Umgesetzt: Erneute Information der nationalen und internationalen Logistikbranche durch den VVWL

Sehr geehrter Herr Bürgermeister und Bürgerbeauftragter Wagemeyer,

sehr geehrte Frau Stoccola,

wir haben wie besprochen unsere nationalen Organisationen (BGL, DSLV, AMÖ) gebeten, noch einmal nachdrücklich zur Lage in Lüdenscheid / Talbrücke Rahmede aktiv zu werden. Konkret haben wir darum gebeten, über Ihre nationalen wie internationalen Verteiler nochmals an alle Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen und an die Transportunternehmen und Speditionen Deutschland und allen anderen europäischen Staaten zu appellieren und dringend zu empfehlen, die großräumigen Umleitungen zu nutzen (einschließlich Berücksichtigung des dem beigefügten achtsprachigen Flyers). Wir haben auch einen entsprechenden Textvorschlag für die nationalen und internationalen Meldungen verfasst (den Appell des VVWL finden Sie hier, Anmerkung des Brückenbauer-Büros).

Hier die Antworten:

  • BGL: „… die Internationalen Abteilung (des BGL) hat hierzu eine Übersetzung für die IRU angefertigt und die IRU um Weiterleitung der Informationen an die internationalen Mitglieder gebeten. Parallel werden wir über myBGL (Informationssystem aller dem BGL angeschlossenen Landesverbände) die Informationen auch den(deutschen) Mitgliedsunternehmen (dieser Landesverbände) nochmals zur Verfügung stellen und dringend um Beachtung bitten.“ – Die IRU ist der Weltverband des Straßengüterverkehrs, darüber wird dann die internationalen Verbreitung erfolgen. In der IRU sind sowohl BGL als auch DSLV Mitglied.
  • DSLV: Der DSLV hat ein Rundschreiben an alle ihm angeschlossenen Landesverbände mit folgendem Text versendet und mit der Bitte die dortigen Mitgliedsunternehmen entsprechend zu informieren: „Seit dem 2. Dezember 2021 ist die A45 („Sauerlandlinie“) wegen Brückenschäden zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord in beiden Richtungen gesperrt. Die örtlichen Umleitungsstrecken, insbesondere die Route durch Lüdenscheid, sind infolge dessen permanent überlastet. Die Zustände spitzen sich immer mehr zu. Viele Anlieger kommen wegen der großen Verkehrsbelastung und des Verkehrslärms an ihre physischen und psychischen Schmerzgrenzen und der regionale und Ziel-/Quell-Lkw-Verkehr leidet massiv. Schon werden verschärfte Lkw-Durchfahrtsverbote insbesondere für Transit-Lkw geprüft. Die nordrhein-westfälische Verkehrs- und Logistikwirtschaft hat über ihren Landesverband VVWL NRW e.V. mit der betroffenen Stadt Lüdenscheid, den Bürgerbeauftragten und Anliegern vereinbart, über verschiedene Informationsmaßnahmen die Situation insbesondere in Bezug auf den Transit-Lkw-Verkehr spürbar und nachhaltig zu verbessern. Die Ergebnisse der Vereinbarung können unter https://bruecken-bauer.info eingesehen werden. Der DSLV unterstützt diese breit angelegte Informations- und Verhaltenskampagne mit dem Ziel, bis zur Inbetriebnahme der neuen A45-Talbrücke Rahmede eine nachhaltige Tourenplanung der Unternehmen zu erreichen. Danach sollte insbesondere der Schwerlast-Transitverkehr in Zukunft Lüdenscheid und den Märkischen Kreis meiden. Unter Transitverkehr werden dabei Verkehre von und nach Destinationen außerhalb Südwestfalens, das heißt Routen mit einem Radius größer 75 km um Lüdenscheid verstanden. Der DSLV und weitere Verbände empfehlen daher dringend, die großräumigen Umleitungen zu nutzen. Hierüber informiert der beigefügte Info-Flyer in acht Sprachen…“

Die AMÖ (Verband der Umzugs- und Möbelspediteure) wird noch reagieren. Zudem haben wir den Bundesverband Wirtschaft Verkehr und Logistik (BWVL) ebenfalls um Streuung an seine Mitglieder in Deutschland gebeten. Der BWVL vertritt die Logistikbereiche und Verkehrsbetriebe von Industrie und Handel.

Wir hoffen, dass durch diese neuerliche Info-Kampagne noch einmal Impulse gesetzt werden können, die zu einer Verbesserung der Situation führen.

Freundliche Grüße

Dr. Christoph Kösters

Hauptgeschäftsführer

Flottenplakate zur Information der LKW-Fahrer:innen

Informationen auf LKWs für LKW-Fahrer:innen – bis zu 500 Plakate auf einzelnen LKWs sind geplant, welche dafür sorgen sollen, dass auch Su- und Einzelunternehmen über die Situation in Lüdenscheid informiert werden können.

portret van Flottenplakate zur Information der LKW-Fahrer:innen

Ein Ergebnis der Gespräche war es, dass Logistikunternehmen Infromations-Plakate auf ihren LKWs anbringen, um überdie Situation in Lüdenscheid und die Notwendigkeit einer Umfahrung informieren sollten. Gleichzeitig dienen diese Plakate als Zertifikat für die Unternehmen, die die Selbstverpflichtung in die Tat umsetzen und als Ausweis ihres Engagements für unsere Region.

Auf der Abbildung (links) sehen Sie den aktuellen Stand der Entwürfe. Diese werden aktuell mit den Teilnehmenden Logistikunternehmen abgestimmt. Es handelt sich also dabei noch nicht um die finalen Versionen.

Möglichst noch in diesem Jahr werden dann die ersten LKWs der Logistikflotten aus der Region mit diesen Plakaten bestückt werden.

Bei ihrer Fahrt durch Deutschalnd und Europa, bei ihren Stopps auf Parkplätzen, Rastplätzen oder Tankstellen werden sie dann die Kolleginnen und Kollegen aus der Branche auf die Situation in Lüdnescheid aufmerksam machen.

Wir versprechen uns von der Aktion, eine bessere Aufklärung innerhalb der Branche, so dass sich mehr Fahrerinnen und Fahrer für die Nutzung der Umleitungsstrecken über Köln oder Kassel entscheiden.

An dieser Stelle auch: Vielen Dank an die Logistikunternehmen, die diese Aktion mittragen und eigene Werbe- und Infromationsflächen auf ihren LKWs dafür zur Verfügung stellen.

Einladung an Herrn MP Hendrik Wüst.

Herr Ministerpräsident: Unterstützen Sie uns. Übernehmen Sie die Schirmherrschaft über unser bürgerschaftlichen Engagement.

Hendrik Wüst als Schirmherr bürgerschaftlichen Engagements?

Das Team Brückenbauer hat MP Hendrik Wüst nach Lüdenscheid eingeladen, um die bürgerschaftlichen Aktivitäten des Teams zu unterstützen – allerdings bislang ohne eine Antwort zu erhalten.

portret van Hendrik Wüst als Schirmherr bürgerschaftlichen Engagements?

Hier können Sie den Entwurf des Schreibens einsehen, welches in fünf unterschiedlichen Versionen und unterschrieben von mehr als 130 Bürgerinnen und Bürgern aus Lüdenscheid versendet worden ist.

Die Bürgerinnen und Bürger formulieren in ihren Schreiben, was sie sich vom Besuch des Ministerpräsidenten versprechen. Die Bürgerinnen und Bürger möchten den Ministerpräsidenten darüber informieren, "...mit welchen konkreten Maßnahmen wir den Transit-Schwerlastverkehr in der Stadt Lüdenscheid und im Märkischen Kreis spürbar verringern wollen. Ich verspreche mir von Ihrem Besuch im Märkischen Kreis, dass Sie noch mehr Bürgerinnen und Bürger ermutigen können, sich zu engagieren und für ihr Zuhause Gutes zu bewirken."

Die Bürgerinnen und Bürger im Team Brückenbauer wünschen sich von Hendrik Wüst, dass er als Ministerpräsident auf Landesebene in NRW die Schirmherrschaft über ihr bürgerschaftliches Engagement vor Ort in Lüdenscheid und im Märkischen Kreis übernimmt. Und die Bürgerinnen und Bürger haben einen weiteren Wunsch: Hand in Hand sollen der Ministerpräsident (CDU), der Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid (SPD), der NRW-Verkehrsminister (GRÜNE) sowie der Bundesverkehrsminister (FDP) parteiübergreifend dafür sorgen, dass alle Kraft und Energie aller relevanten Akteure in die Verbesserung der Situation vor Ort investiert wird und parteipolitische oder andere Einzelinteressen von Verbänden und Organisationen hintenangestellt werden. Dass dies sehr wohl möglich ist, haben die Bürgerinnen und Bürger in ihrer bisherigen Arbeit mit dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (VVWL) feststellen dürfen.

In diesem Sinne haben die Bürgerinnen und Bürger des Teams Brückenbauer auch drei Mitglieder des Landtags angeschrieben. Die Bürgerinnen und Bürger richten in ihren E-Mails eine eindringliche Bitte an Angela Freimuth, Ralf Schwarzkopf und Gordan Dudas: "Ich bitte Sie hiermit ausdrücklich von parteipolitischen Erwägungen oder anderen politischen Ränkespielen abzusehen. Hier geht es um das Wohl einer Region – jenseits von Parteipolitik und Parteitaktik."

Dass der Ministerpräsident am 5. Dezember 2022 nach Lüdenscheid kommen wird und sie das aus der Presse entnehmen müssen, spricht aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger im Team Brückenbauer dafür, dass bei der Planung des möglichen Besuchs des Ministerpräsidenten viele Beteiligte vergessen wurden.

Wir warten weiter auf eine Antwort des Ministerpräsidenten.

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